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| Baubiologie Nürnberg - Uwe Dippold |
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Veranstaltungstipps für
Suche:Vorträge v. Uwe Dippold: (Klick für Details!) 07.02.2012 Der Energiepaß für Häuser und Wohnungen - wichtige Daten über das Haus! 11.02.2012 Ansbacher Umweltmesse 15.05.2012 Ist überall Bio drin, wo Bio draufsteht? Bio - und Ökosiegel Teil 1 22.05.2012 Ist überall Bio drin, wo Bio draufsteht? Bio - und Ökosiegel Teil 2
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Künstliche Mineralfasern - KMFKünstliche Mineralfasern (Abkürzung: KMF) sind amorphe silikatische Fasern und werden unterteilt in
![]() Die Eigenschaften sind:
KMF werden künstlich aus Glas-, Gesteins- oder Schlackeschmelzen durch Ziehen, Blasen oder Schleudern hergestellt. Es entstehen Fasern mit einer Dicke von 2 bis 20 µm. Im Gegensatz zum natürlich vorkommenden, kristallinen Asbest brechen alle Mineralfasern quer. Das heißt sie verkürzen sich und es bildet sich in der Regel nichtfasriger Staub statt lungengängigen Fasern wie bei Asbest. Verwendung Im Wärme- und Schallschutz, beispielsweise in
![]() Dachflächendämmung mit Glaswolle Gesundheitsgefährdung Eine gesundheitsschädigende Wirkung kann bei KMF durch Einatmen auftreten. Vor allem dann, wenn die Fasern kritische Abmessungen aufweisen: Länge kleiner als 5 µm, Durchmesser kleiner als 3 µm, Verhältnis Länge : Durchmesser gößer als 3 : 1. Ähnlich wie bei Asbest wirken sie dann krebserzeugend. Auch im Feinstaubbereich, bei Faserlängen kleiner als 1 µm, sind sie besonders schädlich für die Lunge. Bei Hautkontakt können KMF Juckreiz auslösen. Um das Gesundheitsrisiko zu senken, bietet die Industrie inzwischen KMF mit verbesserter Biolöslichkeit an. Solche Fasern lösen sich bei Kontakt mit Körperflüssigkeit relativ schnell auf und verlieren so ihr krebserzeugendes Potenzial. Allerdings sind ja bisher Unmengen von Mineralfaserdämmstoffen überall verbaut worden. Und bei jeder Bau- oder Renovierungsmaßnahme werden die Fasern der früher verbauten Materialien wieder frei! Grenz- und Richtwerte TRK-Wert am Arbeitsplatz: 500.000 Fasern/m³ Hintergrundwert für Innenräume: 1.000 Fasern/m³. TRK heißt Technische Richtkonzentration (TRK). Der TRK-Wert richtet sich nicht nach gesundheitlichen Maßgaben sondern danach, was nach dem derzeitigen Stand der Technik möglich ist, also welche Konzentration eines Stoffes aus technischen Gründen nicht weiter vermindert werden kann. Eventuell empfiehlt es sich auch eine Bestimmung des KI-Wertes vorzunehmen.
1994 hat der Ausschuß für Gefahrstoffe eine Empfehlung für die offizielle Einstufung im Gefahrstoffrecht unterbreitet. Danach soll für alle KMF eine Bewertung auf der Grundlage eines Kanzerogenitätsindex - abgeleitet aus der chemischen Zusammensetzung - vorgenommen werden. Der Kanzerogenitätsindex gilt zwar nach dem deutschen Gefahrstoffrecht als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis, ist allerdings nicht unumstritten. Kritiker wenden ein, daß er nicht die Biolöslichkeit selbst, sondern - indirekt über die chemische Zusammensetzung - lediglich als deren Indikator das kanzerogene Potential der jeweiligen Faser beschreibt. Die Mineralwolle-Industrie hat wiederholt ihren Standpunkt bekräftigt, daß KMF nicht krebserzeugend seien ('Keine Gefahr für den Menschen'). Alle von den Herstellern vorgenommenen Einstufungen stellen aber keinen 'Freispruch' der KMF dar, da auch eine Einstufung als nicht krebserzeugend nach derzeitiger Rechtslage eine Selbsteinstufung eines Gefahrstoffes darstellt. Eine gemeinsame Stellungnahme einer Arbeitsgruppe aus BGA, BAU und UBA anläßlich des VDI/DIN-Kolloquiums 'Faserförmige Stäube' 9/1993 in Fulda besagt: 'Es bestehen hinreichende Anhaltspunkte zu der begründeten Annahme, daß die Exposition eines Menschen gegenüber Glaswollfasern und Steinwollfasern Krebs erzeugen kann.'
Probennahme als Kontakt- oder Materialprobe, Staub oder als Material auf Filtermedium. |
![]() Ich bin Vorstandsmitglied von Biolysa e.V., dem Verein der Baubiologen! BIOLYSA-Beratungsstellen in Deutschland: hier klicken! (Neues Browserfenster) Dokumente: (Klick für Details!) 30.11.2010 Lichterketten - schön, aber oft lebensgefährlich 09.08.2010 Unfruchtbarkeit durch Mobilfunkstrahlung 11.01.2010 Faltblatt des Umweltbundesamtes zu Farben und Lacken 11.01.2010 Broschüre des Umweltbundesamtes zu FOGGING 11.01.2010 Fachartikel zum Phänomen FOGGING 11.01.2010 Broschüre des Umweltbundesamtes zu Gesünder Wohnen 11.01.2010 Faltblatt des Umweltbundesamtes zu Holzschutz und Holzschutzmitteln 21.12.2009 Immer noch Uran im Trinkwasser 19.12.2009 Artikel Wohnung + Gesundheit zu Energiesparbirnen 05.10.2009 Ökotest zu guten DECT-Telefonen - Kritische Würdigung 07.09.2009 Wichtige Infos zur Schweinegrippe und der geplanten Impfkampagne 28.05.2009 Neueste Erkenntnisse zum Zusammenhang von Tonerstaub und Lungenkrebs 26.02.2009 Fahrplan Glühlampenverbot der EU 06.01.2009 SPIEGEL-Leser wissen manchmal das Falsche 08.12.2008 Fördermitteldatenbank mit allen Fördermöglichkeiten 08.12.2008 Lichtqualität im Vergleich von Glühlampen und Energiesparbirnen 08.12.2008 Ökotest Energiesparlampen 07.11.2008 Gefährliches Leben neben Hochspannungsleitungen 07.11.2008 Weiterverwendung der CT1plus-Telefone nach dem 31.12.2008 |
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Uwe Dippold, Baubiologie in Nürnberg Gesund leben ohne Elektrosmog, Mobilfunkstrahlung, Wasseradern, Erdstrahlung, Raumluftschadstoffe wie Schimmelpilze und andere Wohngifte |
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