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| Baubiologie Nürnberg - Uwe Dippold |
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Veranstaltungstipps für
Suche:Vorträge v. Uwe Dippold: (Klick für Details!) 18.09.2010 Ökomesse Grüne Lust am Wolfgangshof 08.10.2010 Baubiologie Kongress in Würzburg
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SchimmelpilzeSchimmel ist der umgangssprachliche Begriff für Schimmelpilze. Diese sind ein natürlicher Teil unserer belebten Umwelt und normalerweise harmlos. Übersteigt allerdings die Schimmelpilzkonzentration in Räumen ein bestimmtes Maß, so kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen für den Menschen kommen. Die Auswirkungen von Schimmelpilz in Innenräumen auf die menschliche Gesundheit sind ein vielfach diskutiertes, aber völlig unterschätztes Thema in der Öffentlichkeit. Eindeutige Zusammenhänge zwischen Schimmelpilzbelastungen und Atemwegserkrankungen bzw. Allergien wurden in einer Vielzahl von Studien bestätigt. In den letzten Jahren haben Allergien und ähnliche Erkrankungen stetig zugenommen. Obwohl viele Untersuchungen durchgeführt und Verbesserungen erreicht wurden, ist der Trend der Verdoppelung von Allergieerkrankungen etwa alle 10 bis 15 Jahre immer noch ungebrochen. Alleine in Deutschland ist die Zahl der Allergiker auf über 30 Millionen Mitbürger angestiegen, wovon allein circa 30% von einer Schimmelpilzallergie betroffen sind, dicht gefolgt mit 20% Hausstaub- und Milbenallergien. Durch immer dichter schließende Fenstern und höhere Wärmedämmung kommt es zunehmend zu gesundheitsgefährdenden Belastungen in Innenräumen. Inzwischen ist es unstrittig, dass mikrobiologische Kontaminationen - wie z.B. durch Schimmelpilze - schwere Gesundheitsstörungen hervorrufen und/oder verstärken können. ![]() Schimmel unter der Tapete in einem Schlafzimmer Schimmelpilze können sich auf folgende unterschiedliche Weisen gesundheitlich auswirken:
Es gibt einen signifikanten Zusammenhang zwischen
Häuser, Wohnungen und Arbeitsplätze können also krank machen, siehe Sick-Building -Syndrom. Oftmals entwickeln sich Schimmelpilze im Verborgenen. Sie werden deshalb als mögliche Ursache von gesundheitlichen Beschwerden der Bewohner und Benutzer - die sehr verschieden sein können - zunächst nicht in Betracht gezogen. Schimmelpilze mögen es gern feucht! Die Luft in Innenräumen ist meist wärmer als die Außenluft und nimmt deshalb mehr Wasser als diese auf. Wird diese feuchte Luft nicht ausreichend und in geeigneter Weise nach draußen abgeführt, so kann die Feuchtigkeit an verschiedenen Stellen im Haus auskondensieren. Hiervon sind vor allem Fensterstürze, Raumecken, Schlafzimmerwände und Schrankrückseiten betroffen. ![]() Schimmel an Decke in einer Dusche Diese feuchten Stellen können ein idealer Nährboden für Schimmelpilze und Bakterien sein. Sind diese Stellen auch noch ein bisschen verstaubt oder mit anderen organischen Stoffen behaftet (Tapetenkleister, Fettrückstände aus der Küchenluft, alte Spinnweben), dann "reiben sich die Schimmelpilze die Hände"! Aber auch Möbelstücke oder ganz einfach die Tapete an der Wand bieten gute Nahrung für Schimmelpilze. Weitere Vorkommen sind u. a. Problemstellen im Mauerwerk oder in Decken, wenn bauliche Wasserschäden (z.B. defekte Dichtung an einer Dusche) nicht sofort und intensiv getrocknet werden. ![]() Schimmel in Folge der Durchfeuchtung einer Wand Bei Verdacht auf Vorliegen eines verdeckten Schimmelpilzbefalls müssen die betroffenen Räume genauer untersucht werden. Eine solche Untersuchung setzt hohen Sachkenntnis voraus und sollte unbedingt durch eine Fachkraft durchgeführt werden. Werden nach eingehender Untersuchung Schimmelpilzquellen entdeckt, muss der Ursache für den Schimmelpilzbefall nachgegangen werden. Erst danach sollte man zielgerichtet die entsprechenden fachgerechten Sanierungsmaßnahmen einzuleiten. Auch hierbei ist eine fachlich kompetente Beratung ratsam, um die richtigen Entscheidung hinsichtlich einer evtl. anstehenden Sanierung treffen zu können. Es ist nun keinesfalls ausreichend, den sichtbaren Schimmelbefall oberflächlich zu bekämpfen oder einen befallenen Bereich einfach austrocknen zu lassen, denn es muss auch häufig mit einer Gesundheitsgefährdung durch abgestorbene Mikroorganismen gerechnet werden. Auch die Sporen der Schimmelpilze können noch in starkem Maße vorhanden sein. Diese Sporen können bei entsprechend guten Bedingungen jederzeit wieder zu neuem Schimmelpilzwachstum führen! Eine oberflächliche Behandlung der betroffenen Stellen sollte höchstens als vorübergehende Lösung akzeptiert und angesehen werden, wobei keine giftigen Schimmelbekämpfungsmittel verwendet werden sollten. Diese eingesetzten Gifte sind für Menschen, als auch für Tiere im Haus gesundheitsschädlich! Verwenden Sie nur ungiftige Mittel, die auch die Schimmelsporen zuverlässig abtöten. Schimmelpilzbekämpfung sollte immer umfassend und fach- und sachgerecht ausgeführt werden, das heißt auch: Oft ist Atemschutz angezeigt. ![]() Schimmelpilzbestimmungen können mit Materialproben, Kontaktproben, Luftkeimproben und Raumluftmessungen durchgeführt werden. |
![]() Ich bin Vorstandsmitglied von Biolysa e.V., dem Verein der Baubiologen! BIOLYSA-Beratungsstellen in Deutschland: hier klicken! (Neues Browserfenster) Dokumente: (Klick für Details!) 09.08.2010 Unfruchtbarkeit durch Mobilfunkstrahlung 11.01.2010 Faltblatt des Umweltbundesamtes zu Farben und Lacken 11.01.2010 Broschüre des Umweltbundesamtes zu FOGGING 11.01.2010 Fachartikel zum Phänomen FOGGING 11.01.2010 Broschüre des Umweltbundesamtes zu Gesünder Wohnen 11.01.2010 Faltblatt des Umweltbundesamtes zu Holzschutz und Holzschutzmitteln 21.12.2009 Immer noch Uran im Trinkwasser 19.12.2009 Artikel Wohnung + Gesundheit zu Energiesparbirnen 05.10.2009 Ökotest zu guten DECT-Telefonen - Kritische Würdigung 07.09.2009 Wichtige Infos zur Schweinegrippe und der geplanten Impfkampagne 28.05.2009 Neueste Erkenntnisse zum Zusammenhang von Tonerstaub und Lungenkrebs 26.02.2009 Fahrplan Glühlampenverbot der EU 06.01.2009 SPIEGEL-Leser wissen manchmal das Falsche 08.12.2008 Fördermitteldatenbank mit allen Fördermöglichkeiten 08.12.2008 Lichtqualität im Vergleich von Glühlampen und Energiesparbirnen 08.12.2008 Ökotest Energiesparlampen 07.11.2008 Gefährliches Leben neben Hochspannungsleitungen 07.11.2008 Weiterverwendung der CT1plus-Telefone nach dem 31.12.2008 |
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Uwe Dippold, Baubiologie in Nürnberg Gesund leben ohne Elektrosmog, Mobilfunkstrahlung, Wasseradern, Erdstrahlung, Raumluftschadstoffe wie Schimmelpilze und andere Wohngifte |
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